Coachingerfolg

Mann im Bett unter Regenrinne #KIgeneriert

Ich liebe Erfolge. Und in einem der letzten Coachings durfte ich intensiv daran teilhaben.

Mein Klient kann stolz auf sich sein. Er hat umgesetzt, was er sich vorgenommen hat und auch schon positive Erfahrungen gesammelt.

  • Bessere Kommunikation: Er versteht sich besser mit den eigenen Kindern, weil er mehr erklärt, anstatt rumzueiern und dann genervt anzuordnen.
  • Offenes Feedback (zur tropfenden Regenrinne des Nachbarn): Der Nachbarn gönnt ihm wieder ruhigen Schlaf, weil er das nach einem Jahr endlich offen angesprochen hat. Funfact: der Nachbar wusste gar nicht, dass ihn das stete Tropfen stört und hat sofort Abhilfe geschaffen.
  • Verantwortung lassen, wo sie hingehört und Selbstverantwortung stärken: die Projektkollegen werden die Lösung selbst finden, weil es ihre Aufgabe ist. Er ist da, wenn sie ihn brauchen.
  • Komfortzone verlassen: Er ist in ein neues Projekt eingestiegen, um seine Herausforderung zu steigern und damit zufriedener und kraftvoller.
  • Netzwerk gestärkt: Er hat seine Kontakte ausgebaut, um für mehr strategische Sichtbarkeit zu sorgen.

Natürlich muss das weiter gefestigt werden, denn kurzfristige Erfolge, die noch nicht fest verankert sind, geraten schnell ins Wanken, sobald es schwieriger wird und der Gegenwind zunimmt. Dann steigt die Gefahr, dass alte Muster wieder greifen.

Dass eine solche Entwicklung bei erwachsenen und gefestigten Menschen überhaupt möglich ist, beweist: wir sind nicht so oder so, sondern wir handeln, wie es uns sinnvoll und für uns nützlich erscheint.

Wenn wir die Notwendigkeit und den Nutzen für uns erkennen, verlassen wir die eigene Komfortzone. Wir sind keine Maschinen. Wir sind entwicklungsfähig, sofern wir den eigenen Nutzen an einer Entwicklung sehen und den Mut entwickeln, Neues auszuprobieren.

Aus gutem Grund entscheiden, reagieren und handeln wir, wie wir jeweils aktuell handeln. Bis hier und heute haben wir damit überlebt.

Es braucht

  • eine Notwendigkeit zur Veränderung,
  • die Vision einer entscheidenden Verbesserung und dann
  • sichtbare Erfolge.

Wenn diese drei Voraussetzungen gegeben sind, können wir unsere eigenen Widerstände überwinden:

  • Angst, dass Veränderung es schlechter macht und
  • die Bequemlichkeit, es einfach so zu lassen, wie es ist.

Selten sind so viele Entwicklungsschritte in so kurzer Zeit möglich, wie oben beschrieben. Hier war offensichtlich schon so viel Reflexion passiert, dass das Coaching noch den letzten Schubs für die richtigen Entscheidungen und Handlungen gegeben hat.

Und doch sind es solche Lernmomente an denen ich teilhaben darf, dass ich selbst auch so gerne als Coach im Team mitarbeite.

Frauke Roloff

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