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Die Bedeutung von Kommunikation für die Unternehmensentwicklung

Als Unternehmer:in ist es Dein Job, Dein Unternehmen voranzubringen. Du willst erreichen, dass Dein Unternehmen erfolgreich und prosperierend ist und sich mit hohem Umsatz und noch mehr EBIT entwickelt. Du bist Dir sicher bewusst, dass die Digitalisierung Dir Chancen, aber auch Risiken bietet und längst noch nicht alles ausgeschöpft ist. Jetzt kümmerst Du Dich also um den digitalen Change und entwirfst einen durchdachten Plan für das Changemanagement. Du denkst an alles. Wenn A das macht und B das, passiert C. Alles ist strukturiert durchgeplant, die IT gebrieft und nun endlich: das Roll-Out.

OKR als Beitrag zu mehr Agilität in der VUCA-Welt

Eigene Erfahrungen mit OKR – Als wir mit OKR starteten, war ich skeptisch. Wieder eine neue Welle? Welch ein Aufwand! Meine Einstellung: Ich weiß doch, was ich zu tun habe! Stimmt, weiß ich. Aber niemand, dem ich das nicht erzähle. Und ohne Anlass rede ich nicht darüber.
Früher ertappte ich mich mitunter dabei, dass ich den Fokus verlor. Was war im Dauerchange noch A-Priorität und was mittlerweile sogar noch wichtiger? Weil das nicht klar war, schob ich manchmal wichtige Aufgaben vor mir her, blendete sie aus, bis sie mich einholten.

Schnick-Schnack in der Teamentwicklung

In Teams geht nach Reorganisationen oder anderen größeren Veränderungen häufig das Wir-Gefühl abhanden, die Kommunikation leidet. In „Corona-Zeiten“ und zunehmend virtueller Zusammenarbeit in auf verschiedene Standorte oder Homeoffices verteilte Teams ist die Zusammenarbeit auch nicht leichter geworden. Manche Mitarbeitende haben sich noch nie im „Real Life“ gesehen. Führungskräfte sind nun angehalten, mit ihren Teams zu arbeiten. Häufig wird dabei nur auf die „Hard-Facts“ geachtet. Teamaktionen die Spass machen, werden dabei oft nicht ernst genommen.

What can a good boss do?

What can a good boss do? “Sing in a rock and roll band” (frei nach “Street Fighting Man” von den Rolling Stones) oder Coach, Mentor, Mentee oder Sponsor sein. Für Personal- und Stärkenentwicklung einzelner Personen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn Du als Führungskraft direkt und persönlich einen Beitrag leisten willst, sind Coaching, und Mentoring sehr gut geeignet und haben sich in vielen Unternehmen bewährt.
Wann kannst Du als Coach tätig sein?

Ist mein Unternehmen krank?

Woran erkennt man eine:n Kranke:n? Fahle Haut, glanzlose Augen. Die/der Kranke ist nur mit sich beschäftigt. Lautes Wehklagen oder Stille. Die Kraft schwindet. Alles scheint von innen gegeneinander zu kämpfen oder hat resigniert. Wahrnehmen der Symptome, der Schmerzen, aber häufig unklare Ursache. Es wird wenig kommuniziert und falls doch, über die Schmerzen gesprochen. Der gesamte Körper ist anfällig und kraftlos.

Ein:e Kranke:r ist wenig attraktiv für andere. Menschen nehmen intuitiv Abstand, um sich nicht anzustecken, das Wehklagen und den traurigen Anblick nicht ertragen zu müssen.

In einem kranken Unternehmen sind die Anzeichen ähnlich. Symptome anfälliger Firmen sind: Mitarbeitende übernehmen zu wenig Verantwortung. Leistungsträger gehen und neue kommen nicht nach.

Ich bin nicht Elon Musk

Oder genauer: wir sind nicht Elon Musk. Diese Feststellung war hart, sehe ich doch, dass (s)eine große Vision oft erst durch (s)ein großes Ego möglich wird. Dafür braucht Elon auch kaum reale Ergebnisse. Er braucht kein guter Mensch oder eine gute Führungskraft zu sein. Er braucht bloß tolle Ideen, die sich mit starken Emotionen verbinden lassen und mit einer charismatischen Person, mit scheinbar unbeirrbarem Glauben an sich selbst und seiner Vision verbunden sind. Aber ich bin nicht Elon Musk. Wir stellen selbst keine zukunftsträchtigen Technologien her. Wir nutzen sie.

Allerdings: ohne uns Beratungshäuser sind zukunftsträchtige Technologien gar nicht möglich. Wenn es mit der Kommunikation nicht rund läuft, die Zusammenarbeit nicht funktioniert, werden keine Mondraketen gebaut. Kommunikation und Zusammenarbeit sind unsere Kernkompetenzen.

Feedback und Feedforward

In eine positive Zukunft sehen, anstatt sich an Fehlern abzuarbeiten

Feedback ist eine gute Methode, Menschen eine Rückmeldung zum wahrgenommenen Verhalten zu geben. Werden die „Feedbackregeln“ von beiden Seiten eingehalten, ist es ein wunderbares Instrument, das Konflikte konstruktiv entschärfen und Entwicklung ermöglichen kann.

Zu den Feedbackregeln gehören sachliche Wahrnehmungsschilderung, Wirkung des Verhaltens auf mich als Feedbackgeber:in und Impulse für die Verbesserung des Verhaltens vom Feedback-Gebenden an den/die Feedback-Nehmer:in. Eine wertschätzende Grundhaltung des/der Feedback-Gebenden ist Grundvoraussetzung. Positive Aspekte im Feedback sind entscheidend, damit es in seiner Gesamtheit angenommen werden kann. Ansonsten geht das Reptiliengehirn (im Englischen viel charmanter: “Crocodile Brain” oder kurz “Croc Brain”) sofort auf Angriff oder Verteidigung.

Könnerinnen in die Führung, bitte!

Spreche ich mit CEOs, dann sind sie häufig auf der Suche nach qualifizierten Frauen für die Aufsichtsratsposten oder für die Geschäftsführung. Es geht nicht nur darum, politische Vorgaben zu erfüllen. Es ist schlicht notwendig, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Diversität ist einer der Schlüsselfaktoren in der „VUKA-Welt“, also in zunehmender Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Unternehmen in einem komplexen Umfeld, in dem schnelle Anpassungen und Innovationen notwendig sind, werden kaum überleben, wenn sie in der Führung rein weiß-männlich besetzt sind. Diese Erkenntnis dürfte langsam in allen Ebenen von Unternehmen mit Zukunftspotenzial angekommen sein.

Warum werden trotzdem (zu) wenige Frauen Führungskräfte – erst recht nicht in den Top-Positionen?

Drei wichtige Gründe – 1. Kindererziehungszeit. Frauen bleiben meist länger bei den Kindern zuhause, als Männer. Aber nur wer den Sprung in die erste Führungsebene frühzeitig macht, schafft viele Karrieresprünge.

Transformation statt Change

Der kleine Unterschied, zwischen Changemanagement und agiler Transformation. Change und Transformation sind Synonyme? Weit gefehlt.

Durch Changemanagement wird die Raupe kein Schmetterling. Es besteht eine Notwendigkeit zur Veränderung, also bekommt die Raupe vielleicht Haare. Der nächste Change steht an und vielleicht bekommt die Raupe Streifen in Signalfarbe, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Ein Change führt also von der Ausgangssituation A zu Punkt B, weitestgehend planbar.

Eine Transformation ist mehr. Die Raupe stirbt, um als Schmetterling aufzuerstehen. Ein Schmetterling wird nie wieder eine Raupe sein. Der Schmetterling ist ein ganzheitlich neues Wesen. Die Transformation ist vollkommen.

Changemanagement wird geplant und im Unternehmen verkündet und das manchmal rein auf die betriebswirtschaftlichen Ziele begrenzt, die mit dem Change verfolgt werden. Und dann ändert sich: nichts. Jedenfalls nicht bei den Mitarbeitenden. Sie arbeiten jetzt vielleicht anders, mehr oder weniger, aber der Mindset bliebt erhalten.