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OKR als Beitrag zu mehr Agilität in der VUCA-Welt

Eigene Erfahrungen mit OKR – Als wir mit OKR starteten, war ich skeptisch. Wieder eine neue Welle? Welch ein Aufwand! Meine Einstellung: Ich weiß doch, was ich zu tun habe! Stimmt, weiß ich. Aber niemand, dem ich das nicht erzähle. Und ohne Anlass rede ich nicht darüber.
Früher ertappte ich mich mitunter dabei, dass ich den Fokus verlor. Was war im Dauerchange noch A-Priorität und was mittlerweile sogar noch wichtiger? Weil das nicht klar war, schob ich manchmal wichtige Aufgaben vor mir her, blendete sie aus, bis sie mich einholten.

Schnick-Schnack in der Teamentwicklung

Schnick-Schnack in der Teamentwicklung

In Teams geht nach Reorganisationen oder anderen größeren Veränderungen häufig das Wir-Gefühl abhanden, die Kommunikation leidet. In „Corona-Zeiten“ und zunehmend virtueller Zusammenarbeit in auf verschiedene Standorte oder Homeoffices verteilte Teams ist die Zusammenarbeit auch nicht leichter geworden. Manche Mitarbeitende haben sich noch nie im „Real Life“ gesehen. Führungskräfte sind nun angehalten, mit ihren Teams zu arbeiten. Häufig wird dabei nur auf die „Hard-Facts“ geachtet. Teamaktionen die Spass machen, werden dabei oft nicht ernst genommen.

What can a good boss do?

What can a good boss do? “Sing in a rock and roll band” (frei nach “Street Fighting Man” von den Rolling Stones) oder Coach, Mentor, Mentee oder Sponsor sein. Für Personal- und Stärkenentwicklung einzelner Personen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn Du als Führungskraft direkt und persönlich einen Beitrag leisten willst, sind Coaching, und Mentoring sehr gut geeignet und haben sich in vielen Unternehmen bewährt.
Wann kannst Du als Coach tätig sein?

Ist mein Unternehmen krank?

Woran erkennt man eine:n Kranke:n? Fahle Haut, glanzlose Augen. Die/der Kranke ist nur mit sich beschäftigt. Lautes Wehklagen oder Stille. Die Kraft schwindet. Alles scheint von innen gegeneinander zu kämpfen oder hat resigniert. Wahrnehmen der Symptome, der Schmerzen, aber häufig unklare Ursache. Es wird wenig kommuniziert und falls doch, über die Schmerzen gesprochen. Der gesamte Körper ist anfällig und kraftlos.

Ein:e Kranke:r ist wenig attraktiv für andere. Menschen nehmen intuitiv Abstand, um sich nicht anzustecken, das Wehklagen und den traurigen Anblick nicht ertragen zu müssen.

In einem kranken Unternehmen sind die Anzeichen ähnlich. Symptome anfälliger Firmen sind: Mitarbeitende übernehmen zu wenig Verantwortung. Leistungsträger gehen und neue kommen nicht nach.

Ich bin nicht Elon Musk

Oder genauer: wir sind nicht Elon Musk. Diese Feststellung war hart, sehe ich doch, dass (s)eine große Vision oft erst durch (s)ein großes Ego möglich wird. Dafür braucht Elon auch kaum reale Ergebnisse. Er braucht kein guter Mensch oder eine gute Führungskraft zu sein. Er braucht bloß tolle Ideen, die sich mit starken Emotionen verbinden lassen und mit einer charismatischen Person, mit scheinbar unbeirrbarem Glauben an sich selbst und seiner Vision verbunden sind. Aber ich bin nicht Elon Musk. Wir stellen selbst keine zukunftsträchtigen Technologien her. Wir nutzen sie.

Allerdings: ohne uns Beratungshäuser sind zukunftsträchtige Technologien gar nicht möglich. Wenn es mit der Kommunikation nicht rund läuft, die Zusammenarbeit nicht funktioniert, werden keine Mondraketen gebaut. Kommunikation und Zusammenarbeit sind unsere Kernkompetenzen.