Schnick-Schnack in der Teamentwicklung

In Teams geht nach Reorganisationen oder anderen größeren Veränderungen häufig das Wir-Gefühl abhanden, die Kommunikation leidet.

In „Corona-Zeiten“ und zunehmend virtueller Zusammenarbeit in auf verschiedene Standorte oder Homeoffices verteilte Teams, ist die Zusammenarbeit auch nicht leichter geworden. Manche Mitarbeitende haben sich noch nie im „Real Life“ gesehen.

Führungskräfte sind nun angehalten, mit ihren Teams zu arbeiten. Häufig wird dabei nur auf die „Hard-Facts“ geachtet. Teamaktionen die Spass machen, werden dabei oft nicht ernst genommen.

Aber wie soll man jemandem vertrauen, den man nur aus der Arbeit als Kollegen kennt? Jemanden mit dem/der man noch nie gelacht hat? Wie sich mit der vollen Qualität wertschätzen, wenn die Stärken nicht sichtbar werden? Und wie jemanden mit seinem/ihrem Potenzial optimal einsetzen?

Noch wichtiger sogar: wie eigene Schwächen oder Fehler offenbaren, wenn man sich nicht vertraut?

Der „Schnick-Schnack“ der Teamaufgaben hat also Methode, Berechtigung und ist unerlässlich für eine konstruktive Atmosphäre mit Top-Ergebnissen.

Wenn Du einen Teamworkshop planst, nimm Dir Zeit dafür und mach Dir Gedanken, wie Du die Zahlen-Daten-Fakten mit menschlichen Faktoren multiplizierst.

Oder hol Dir Unterstützung eines/r erfahrenen Moderator:in. Vielleicht habt ihr im Unternehmen auch einen internen HR- oder People & Culture-Bereich, der gerne professionell begleitet? Nutze es. Ein gut geleiteter Workshop ist Gold für die Teamperformance. Sinnstiftung und Profitabilität lassen sich selten trennen.

Das hat noch einen entscheidenden Nutzen für Dich: Du hast nicht ständig verschiedene Hüte auf – als Moderator, Führungskraft und Vertreter von eigenen Interessen. Dafür kannst Du Dich ganz auf Dein Team und die Inhalte konzentrieren. Und Ressourcen sparst Du auch. Um einen Topworkshop mit Teamaktionen professionell vorzubereiten, investierst Du ein paar Tage konzentrierter Arbeit.

Dazu kommen bei externer Moderation Impulse von außen und erweitern Deinen Blickwinkel, ebenso wie den Deines Teams.

Denn wer in der Flasche sitzt, kann das Etikett nicht lesen. Erst durch die Fragen von außen könnt ihr als Team sehen, was auf dem Etikett steht.

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