Im Coaching werde ich häufig gefragt:
„Soll ich gehen oder im Job bleiben?“
Die Antwort kann Dir niemand pauschal geben. Aber es gibt systemische Fragen, die Dir helfen können, klarer zu sehen und die eigene Situation besser einzuordnen.

Zum Beispiel:
- Was genau kostet mich gerade Kraft und Energie?
- Was hält mich trotzdem noch im Unternehmen?
- Welche Bedürfnisse werden erfüllt und welche nicht mehr?
- Ist das Problem an Personen, Strukturen oder Erwartungen geknüpft?
- Habe ich bereits offen angesprochen, was ich brauche?
- Was würde sich realistisch verändern, wenn ich bleibe?
- Wovor habe ich Angst, wenn ich gehe?
- Und wovor vielleicht, wenn ich bleibe?
- Will ich gerade noch „weg von etwas“ oder schon „hin zu etwas“?
- Was müsste passieren, damit ich in einem Jahr sagen würde: „Die Entscheidung war richtig“?
Oft entsteht Klarheit nicht durch schnelle Antworten, sondern durch gute Fragen.
Und manchmal liegt die eigentliche Entscheidung nicht zwischen „Gehen“ oder „Bleiben“, sondern zwischen Anpassung und Selbstverantwortung.
Ein Impuls, ebenfalls aus dem Coaching, wenn die Entscheidung zu gehen, das „Weg-von“ schon gefallen ist.
Denn dann geht es um das „Hin-zu“: Woran erkenne ich, dass ich nicht vom Regen in die Traufe komme?
Ein paar Fragen, die vor einem Wechsel helfen können:
- Warum ist die Stelle wirklich frei geworden?
- Wie wird dort tatsächlich geführt?
- Was erzählen Mitarbeitende, wenn keine Führungskraft im Raum ist?
- Welche Erwartungen werden erst später sichtbar?
- Welche roten Flaggen rede ich mir gerade schön, weil ich den Wechsel so sehr will?



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